Lymphödem

Ein Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung in Haut und Unterhaut die durch eine eingeschränkte Transportkapazität auf Grund zu wenigen, fehlgebildeten oder nicht funktionierenden Lymphgefäßen verursacht wird. Es kommt zu einem gestörten Abtransport Lymphpflichtiger Last. Dies führt typischerweise zur Flüssigkeits- und Eiweißbelastung im Interstitium. Neben den charakteristischen klinischen Zeichen des Lymphödems kann das Stemmer´sche Zeichen an den Fingern oder Zehen als absolutes Frühzeichen des Lymphödems angesehen werden. Das Lymphödem wird in Stadien I- III eingeteilt. Die Methode der Wahl bei der Therapie des Lymphödems ist die Komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE).

Quelle(n):

Pritschow, H. & Schuchhardt, C. (2018). Das Lymphödem und die komplexe Physikalische Entstauungstherapie: Ein Handbuch für die Praxis in Wort und Bild (5. Aufl.). Verlag Viavital Verlag GmbH.
Arastéh, K. (2012). Innere Medizin. Georg Thieme Verlag.