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Wundversorgung nach OP zuhause: Ein umfassender Überblick

Eine Operation, ob groß oder klein, ist eine Maßnahme, die den Körper erheblich belasten kann. Nach dem Krankenhausaufenthalt beginnt die Wundversorgung nach der Operation zu hause, um die Folgen des Eingriffs nach und nach zu beseitigen. Dieser umfassende Leitfaden bietet Ihnen alle wichtigen Informationen, die Sie für die Wundversorgung nach einer OP zuhause benötigen – von den Grundlagen der Wundheilung über die Wahl des richtigen Verbandmaterials bis hin zu speziellen Tipps für Diabetiker.

Was bedeutet Wundversorgung? – Die Basis für die Heilung

Wundversorgung umfasst alle Maßnahmen, die darauf abzielen, eine Wunde optimal zu heilen und Komplikationen zu vermeiden. Im Kontext einer Operation zielt die Wundversorgung nach einer OP zuhause darauf ab, die durch den chirurgischen Eingriff entstandene Wunde zu verschließen und den Heilungsprozess zu unterstützen. 

Dies beinhaltet:

  • Debridement der Wunde: Entfernung von Zelltrümmern (anhaftendem, abgestorbenem oder kontaminiertem Gewebe)
  • Schutz der Wunde: Abdeckung mit einem Verband, um die Wunde vor äußeren Einflüssen wie Verunreinigungen, Bakterien und mechanischer Belastung zu schützen.

Förderung der Wundheilung: Schaffung optimaler Bedingungen für die Regeneration des Gewebes, z.B. durch die Wahl des richtigen Verbandmaterials und die Förderung eines feuchten Wundmilieus.

Wundversorgung nach op zuhause Wundphasen

Primär und sekundär heilende Wunden 

Wundheilung nach einer Operation kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen: primär oder sekundär. Jeder dieser Heilungsprozesse hat spezifische Eigenschaften und stellt eigene Anforderungen an die Wundversorgung.

Primär heilende Wunden – Schneller Verschluss

Primär heilende Wunden sind Wunden, deren Wundränder glatt und sauber geschnitten sind und eng beieinander liegen. Da es bei solchen Wunden nur eine geringe Gewebeschädigung gibt, ist der Heilungsprozess in der Regel schnell und unkompliziert. Chirurgische Wunden, die mit Nähten, Klammern oder Gewebekleber verschlossen werden, heilen in der Regel primär ab. Da die Wundränder bereits durch diese Verschlussmethoden verbunden sind, muss der Körper nur eine minimale Menge an neuem Gewebe bilden, um die Wunde zu schließen.

Sekundär heilende Wunden – Heilung von innen nach außen

Sekundär heilende Wunden sind Wunden mit größeren Gewebedefekten, infizierten Wunden oder Wunden, bei denen die Wundränder nicht gut zusammenpassen. Da bei solchen Wunden eine umfangreichere Geweberegeneration erforderlich ist, ist der Heilungsprozess oft langwieriger und komplexer. Offene Wunden, die nicht durch Nähte, Klammern oder Gewebekleber verschlossen werden können und von innen nach außen heilen müssen, sind typische Beispiele für sekundär heilende Wunden.

Die Phasen der sekundären Wundheilung im Detail

Die Wundheilung ist ein komplexer Prozess, der in verschiedene, ineinander übergehende Phasen eingeteilt werden kann:

  1. Exsudationsphase/Entzündungsphase: Unmittelbar nach der Verletzung setzt die Blutgerinnung ein, um die Blutung zu stillen. Blutplättchen verklumpen jetzt und aktivieren die Gerinnungskaskade. Gleichzeitig wandern Entzündungszellen, wie Makrophagen (Fresszellen, die Bakterien und Zelltrümmer beseitigen) und Neutrophile (weiße Blutkörperchen, die Bakterien bekämpfen), in das Wundgebiet ein. Sie bekämpfen Bakterien, beseitigen abgestorbenes Gewebe und setzen Botenstoffe frei, welche die weitere Wundheilung auslösen. Die Wunde kann in dieser Phase Infektionszeichen aufweisen (die sogenannten 5 Zeichen der Wundinfektion) und schmerzen.
    Während der Exsudationsphase löst sich avitales Gewebe (Nekrosen, Fibrin) vom Wundbett, wodurch die Exsudation erhöht sein kann. Die Länge der Phase ist je nach Wunde sowie Individuum unterschiedlich. Diese Phase ist dann abgeschlossen, wenn sich flächig  gut durchblutetes Granulationsgewebe zeigt.
  2. Granulationsphase/Proliferationsphase: In dieser Phase beginnt der Aufbau von neuem Gewebe bis auf Wundrandniveau. Fibroblasten, spezielle Zellen der Haut, wandern in die Wunde ein und produzieren Kollagen, das Grundgerüst des neuen Gewebes. Gleichzeitig bilden sich neue Blutgefäße, um die Wundheilung mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Das neu gebildete Gewebe, das sogenannte Granulationsgewebe, füllt die Wundtiefe bis auf Wundrandniveau  aus. 
  3. Epithelisierungsphase: Die Oberhaut (Epithel) beginnt von den Wundrändern aus über das Granulationsgewebe zu wachsen. Die Epithelzellen teilen sich und bilden eine neue Hautschicht, welche die Wunde vollständig verschließt. Da sich Epithelzellen nur im feuchten Wundmilieu bilden, ist die feuchte Wundversorgung in dieser Phase besonders wichtig. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Wunde zu trocken wird und verschorft. Die Folge wäre eine unvollständige Epithelisierung. Danach wird das Narbengewebe umgebaut und festigt sich. Kollagenfasern werden neu angeordnet und die Anzahl der Blutgefäße nimmt ab. Das Narbengewebe wird blasser und elastischer. Dieser Prozess kann beispielsweise bei großflächigen Wunden, tieferen Verletzungen oder bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen wie Diabetes Monate bis Jahre dauern.

Postoperative Komplikationen – Risiken erkennen und minimieren

Trotz sorgfältiger Wundversorgung können nach einer Operation Komplikationen auftreten. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung ist entscheidend, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. 

Zu den möglichen Komplikationen gehören:

  • Nachblutungen: Blutungen aus der Wunde, die durch unzureichende Blutstillung während der Operation, durch Stöße auf die Wunde oder durch erhöhten Blutdruck entstehen können. Anzeichen für eine Nachblutung sind ein starker Verbanddurchschlag, pulsierende Schmerzen und ein Spannungsgefühl in der Wunde.
  • Lokale Wundinfektionen: Eindringen von Bakterien in die Wunde oder Vermehrung von Bakterien in der Wunde,, was zu Rötung, Schwellung, Schmerzen, Funktionseinschränkung Wärmeentwicklung führen kann. Risikofaktoren für Wundinfektionen sind unter anderem ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes mellitus und die Art der Operation.
  • Wundheilungsstörungen: Verzögerte oder gestörte Wundheilung, beispielsweise durch Diabetes, Mangelernährung, Immunschwäche, Rauchen oder bestimmte Medikamente. Anzeichen für eine Wundheilungsstörung sind anhaltende Schmerzen,  und fehlende Granulations- oder Epithelgewebebildung.
  • Narbenbildung: Übermäßige Narbenbildung (hypertrophe Narben oder Keloide), die ästhetisch störend sein können. Die Neigung zu übermäßiger Narbenbildung ist genetisch bedingt. Aber auch die Körperregion, an der die Wunde liegt, kann eine Rolle spielen. So neigen beispielsweise Wunden an Gelenken oder Körperstellen mit hoher Spannung eher zu überschießender Narbenbildung.

Die richtige Wundversorgung nach einer Operation zuhause kann postoperative Komplikationen verhindern oder im Falle eines Eintretens beseitigen. 

So können regelmäßige Verbandswechsel, die Verwendung von bakterienbindenden Wundauflagen und eine sorgfältige Beobachtung der Wunde dazu beitragen, Infektionen zu vermeiden. Bei Wundheilungsstörungen sollten spezielle Wundauflagen zum Einsatz gebracht werden, welche die Granulation und Epithelisierung fördern. Ferner sollten diagnostische Maßnahmen überprüft und durchgeführt werden, um die Kausalität der Stagnation zu ermitteln.

Achtung: Bei starken Schmerzen oder Anzeichen einer Komplikation sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.

Vorbeugung von Wundheilungsstörungen nach einer Operation – Was Patienten selbst tun können

Wundversorgung nach OP zuhause Rauchstopp

Um Wundheilungsstörungen nach einer OP zuhause vorzubeugen, sind folgende Maßnahmen wichtig:

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Vitaminen (insbesondere Vitamin C und A) und Mineralstoffen (wie Zink) unterstützt die Wundheilung. Eiweiß ist wichtig für den Aufbau von neuem Gewebe, Vitamine und Mineralstoffe stärken das Immunsystem und fördern die Zellteilung.
  • Nikotinverzicht: Rauchen verengt die Blutgefäße und beeinträchtigt die Durchblutung, was die Wundheilung verzögert. Nikotin vermindert auch die Sauerstoffversorgung des Gewebes und erhöht das Risiko für Infektionen.
  • Schonung: Übermäßige Belastung der Wunde sollte in den ersten Wochen nach der Operation vermieden werden, um die Naht nicht zu gefährden. Sport und schwere körperliche Aktivitäten sollten zunächst pausiert werden.
  • Hygiene: Sorgfältige Hygiene bei Verbandswechseln reduziert das Infektionsrisiko. Waschen Sie sich vor jedem Verbandswechsel gründlich die Hände mit Wasser und Seife. Verwenden Sie nur sterile Verbandsmaterialien und berühren Sie die Wunde nicht mit den Fingern. Deshalb müssen dabei immer Handschuhe getragen werden.
  • Optimales Wundmilieu: Ein feuchtes Wundmilieu fördert die Wundheilung. Moderne Verbundmaterialien unterstützen bei sekundär heilenden Wunden die Schaffung eines solchen Milieus und sollten nach Anweisung des Arztes verwendet werden.
  • Regelmäßige Kontrolle der Wunde: Es muss auf Veränderungen an der Wunde geachtet und bei Auffälligkeiten wie Rötung, Schwellung, Wärmeentwicklung oder Schmerzen ein Arzt aufgesucht werden.

Die richtigen Verbandmittel für die Wundversorgung zuhause nach einer OP

Die Wahl des richtigen Verbandmaterials ist natürlich wichtig für eine optimale Wundversorgung nach einer OP zuhause. Der behandelnde Arzt wird das passende Verbandmittel empfehlen, welches auf die Art der Wunde, die Wundheilungsphase und Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Hier ein Überblick über häufig verwendete Verbandmittel:

  • Wundauflagen: Sterile Kompressen oderWundverbände, die direkt auf die Wunde gelegt werden. Sie saugen Exsudat auf und schützen die Wunde vor äußeren Einflüssen.
  • Saugkompressen/Superabsorber: Besonders saugfähige Kompressen für stark exsudierende  Wunden. Sie nehmen überschüssiges Exsduat auf, binden dieses und verhindern so eine Mazeration der Wundumgebung/Wundrandes.
  • Hydrokolloidverbände: Selbstklebende Verbände, die ein feuchtes Wundmilieu schaffen und die Wundheilung fördern. Sie sind besonders für leicht bis mäßig exsudierende Wunden geeignet.
  • Alginatverbände: Verbände aus Algen mit hoher Saugfähigkeit, die auch bei infizierten Wunden eingesetzt werden können. Es handelt sich um einen primären Verbandsstoff, der immer direkten Kontakt mit dem Wundgrund hat. Er unterstützt die Wundreinigung und fördert die Granulation. Alginate saugen überschüssiges Exsudat auf und leiten dieses an den Sekundärverband weiter.
  • Schaumstoffverbände: Schützen die Wunde vor Druck und Reibung. Sie sind besonders für Wunden an stark belasteten Stellen geeignet, da sie flexibel sind. Schaumstoffverbände nehmen das Exsudat bei mäßig bis mittelstark exsudierenden Wunden auf.
  • Fixierverbände: Halten die Wundauflage an Ort und Stelle (z.B. Mullbinden, Fixierpflaster). Sie sollten atmungsaktiv sein und die Wunde nicht einengen.

Fäden ziehen – Ein wichtiger Schritt in der Wundversorgung

Die Fäden, die während der Operation zum Verschluss der Wunde verwendet wurden, müssen in der Regel nach 7 bis 14 Tagen gezogen werden. Dies geschieht meist durch den Hausarzt oder in der chirurgischen Praxis, wo das medizinische Fachpersonal die Fäden unter sterilen Bedingungen sicher entfernt. 

In einigen Fällen, insbesondere bei inneren Nähten oder bei bestimmten Hauttypen, werden selbstauflösende Fäden verwendet, die vom Körper nach einer gewissen Zeit resorbiert werden und somit nicht gezogen werden müssen. 

Der genaue Zeitpunkt für das Fädenziehen variiert und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art und Größe der Wunde, der Operationsmethode, dem verwendeten Nahtmaterial und der individuellen Heilungsgeschwindigkeit des Patienten.

Der Verbandswechsel: Schritt für Schritt erklärt

Die Wundversorgung zuhause nach einer Operation erfolgt in der Regel nach Anleitung des behandelnden Arztes oder des Pflegepersonals. 

Folgende Schritte sollten dabei typischerweise durchgeführt werden:

  1. Hände waschen: Gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser vor dem Verbandswechsel reduziert das Infektionsrisiko. Zudem muss eine Händedesinfektion durchgeführt und es müssen Handschuhe angezogen werden.
  2. Alten Verband entfernen: Der alte Verband wird vorsichtig entfernt. Wenn er an der Wunde klebt, kann er mit steriler Kochsalzlösung angefeuchtet und vorsichtig gelöst werden.
  3. Wunde reinigen: Die Wunde wird vorsichtig mit einer sterilen Mull- oder Vlieskompresse sowie Wundspüllösung NaCl/ Antiseptikum oder einem anderen vom Arzt empfohlenen Mittel gereinigt.
    Achtung: Watte sollte hierbei nicht verwendet werden, da Fasern in der Wunde zurückbleiben können.
  4. Wunde beurteilen: Die Wunde sollte auf Anzeichen einer Infektion (Rötung, Schwellung, Schmerzen, Wärmeentwicklung und Funktionseinschränkung) beobachtet werden. Gegebenenfalls sollten Wundgröße und -aspekt dokumentiert werden.
  5. Neuen Verband anlegen: Eine sterile Wundauflage wird auf die Wunde gelegt und mit einem Verband fixiert. Der Verband sollte nicht zu fest sitzen und die Wunde nicht einengen. Die Anwendung des neuen Verbands richtet sich ansonsten nach seinen speziellen Anforderungen (Hydrokolloidverbände, Alginatverbände etc.).

Wer hilft zuhause bei der Wundversorgung nach einer OP?

Bei Unsicherheiten oder Problemen mit der Wundversorgung nach einer Operation zuhause sollte man sich an den behandelnden Arzt oder einen Pflegedienst wenden. Ambulante Pflegedienste bieten professionelle Wundversorgung im häuslichen Umfeld an und unterstützen Patienten und Angehörige bei der Wundversorgung nach OP zuhause. Sie übernehmen den Verbandswechsel, beobachten die Wunde und geben wertvolle Tipps zur Wundheilung. Auch bei der Beschaffung von Verbandmaterialien und anderen Hilfsmitteln können Pflegedienste behilflich sein. In Zusammenarbeit mit einem Homecare-Unternehmen wie uns, funktioniert die Versorgung in der Häuslichkeit noch besser, da die Arbeit der pflegenden Personen durch die fachliche Expertise in der Wundversorgung optimal ergänzt werden kann.

Besonderheiten bei Diabetes mellitus

Patienten mit Diabetes mellitus haben ein erhöhtes Risiko für Wundheilungsstörungen. Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel wird die Funktion der Blutgefäße und des Immunsystems beeinträchtigt, was die Wundheilung verzögert und das Infektionsrisiko erhöht. Bei Diabetikern ist daher eine besonders sorgfältige Wundversorgung nach OP zuhause unerlässlich. 

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Optimale Blutzuckereinstellung: Eine gute Blutzuckereinstellung ist bei Diabetikern die wichtigste Voraussetzung für eine optimale Wundheilung.
  • Sorgfältige Wundversorgung: Auf eine strenge Hygiene bei der Wundversorgung ist zu achten. Es sollten die vom Arzt empfohlenen Verbandsmaterialien verwendet werden.
  • Regelmäßige Kontrolle der Wunde: Die Wunde sollte regelmäßig auf Anzeichen einer Infektion oder Wundheilungsstörung beobachtet werden. Bei Auffälligkeiten muss unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
  • Fußpflege bei Fußoperationen: Bei Operationen am Fuß ist eine sorgfältige Fußpflege besonders wichtig. Es sollte bequemes Schuhwerk getragen und Druckstellen vermieden werden. Regelmäßige professionelle Fußpflege durch einen Podologen ist ratsam.

Tipps für eine optimale Wundheilung nach der Operation

Nach der Operation ist es wichtig, dass Sie Ihren Körper bei der Heilung unterstützen. Hier sind einige Tipps, die Ihnen dabei helfen, Ihre Wunde optimal zu versorgen und Komplikationen zu vermeiden:

  • Ruhe: Geben Sie Ihrem Körper genügend Ruhe und vermeiden Sie in den ersten Wochen nach der Operation übermäßige körperliche Anstrengung.
  • Ausgewogene Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Vermeiden Sie Nikotin und Alkohol: Nikotin und Alkohol beeinträchtigen die Wundheilung.
  • Beobachten Sie die Wunde regelmäßig: Achten Sie auf Anzeichen einer Infektion (Rötung, Schwellung, Schmerzen, Wärmeentwicklung, Funktionseinschränkung) und wenden Sie sich bei Bedarf an Ihren Arzt.
  • Kühlen Sie die Wunde: In den ersten Tagen nach der Operation können kühle Kompressen helfen, Schwellungen und Schmerzen der Wundumgebung zu reduzieren.
  • Halten Sie die Wunde trocken: Duschen oder baden Sie erst, wenn Ihr Arzt es erlaubt. Achten Sie darauf, dass der Verband nicht nass wird.
  • Tragen Sie Kompressionsstrümpfe: Nach Operationen an den Beinen können Kompressionsstrümpfe helfen, Schwellungen zu reduzieren und die Durchblutung zu fördern.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig: Leichte Bewegung fördert die Durchblutung und unterstützt die Wundheilung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Art von Bewegung für Sie geeignet ist.
  • Geduld: Die Wundheilung braucht Zeit. Seien Sie geduldig und geben Sie Ihrem Körper die Zeit, die er braucht, um sich zu regenerieren.

Mit diesen Tipps und einer sorgfältigen Wundversorgung können Sie dazu beitragen, dass Ihre Wunde nach der OP optimal heilt und Sie schnell wieder gesund werden.

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